Nach zähem Ringen in den zurückliegenden Tarifverhandlungsrunden, zwischen dem RBB und den Gewerkschaften DJV-Brandenburg, DJV-Berlin, Verein Berliner Journalisten und verdi, im Januar, Februar und März 2007, sind die TV für die freien Mitarbeiter in die heiße Phase gekommen. Ein großer Streitpunkt ist immer noch die Honorarfrage für die Freien.
Jede Tätigkeit soll im neuen Tarifvertrag definiert werden. Doch was
ist mit den Tätigkeiten die nicht zugeordnet werden können oder nur zeitweise
ausgeübt werden? Warum kann es denn keine bessere Lösung geben als starre
Tarifverträge? Eine Budgetierung von Zusatztätigkeiten wäre eine Lösung, denn
wer kennt den Arbeitsanfall und die Ausnahmen besser als die Führungspersonen
vor Ort? Die individuelle Zuordnung von Tätigkeiten kann und muß von Personen
vorgenommen werden, die eine Tätigkeitsbeschreibung auch definieren können.
Einige Freie wollen aber auch eine flexible Handhabung der Beschäftigung haben.
Sie wollen Arbeits- und Beschäftigungsmodelle die einer modernen Arbeitswelt
angepasst sind und zusätzlich den privaten oder familiären Bedürfnissen
Rechnung tragen.
Björn Hensel
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