Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), der seinen eigenen Landesverband Brandenburg in die Pleite treiben und durch ein Insolvenzverfahren vernichten wollte, ist damit unter hohen Kosten endgültig gescheitert. Das Amtsgericht Potsdam hat mit Beschluß vom 4. Juni 2007 den Insolvenzantrag des DJV-Vorsitzenden Michael Konken zurückgewiesen und dem DJV die gesamten Verfahrenskosten auferlegt. Bereits mit Beschluß vom 15. März 2007 hatte das Gericht die zunächst routinemäßig angeordnete vorläufige Verwaltung aufgehoben.
Klaus Minhardt, Stellvertretender Vorsitzender des DJV-Brandenburg: „Die neue blamable Niederlage des Bundesvorsitzenden Konken ist ja nur eine weitere in einer Reihe von Dutzenden. Allerdings freuen wir in Brandenburg uns jetzt besonders, weil hier nicht nur ein Antrag, sondern die rechtsverachtende Methode zurückgewiesen wurde, einen politisch mißliebigen liberalen Landesverband mit ganz unglaublichen Schurkenstücken vernichten zu wollen.“
Der siegreiche DJV-Brandenburg ist nun der einzige DJV-Landesverband, der gerichtlich bestätigt solvent ist. Vom Bundesverband und anderen Landesverbänden weiß man das nicht in gleicher Weise. Wohl ist bekannt, daß erhebliche Finanzprobleme bestehen.
Brandenburg wird nun zügig Kostenfestsetzung bei Gericht beantragen und das Geld notfalls auch zwangsweise beitreiben.
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